von mir für euch

Wer einen Wein für sich ganz alleine im Kämmerlein genießen kann ist schlichtweg zu beneiden. Das ist Lebensqualität auf höchstem Niveau. Andererseits kann der Wein aber auch als prädestiniertes Begleitinstrument für ein akustisches oder visuelles Erlebnis dienen, um Leib und Seele zu verwöhnen. Und wenn dabei dem Geist noch neue Horizonte eröffnet werden, ist für mich der Sinn und Zweck meiner Veranstaltungen erfüllt.



People in Winery


xtett
a-capella Jazz-groove
Samstag 24. November, 20.00 Uhr, Einlass 19.00 Uhr

Im musikalische Lexikon von 1732 heißt es: „Indessen ist die Päbstliche Music darinnen von anderen unterschieden, daß man dabey keiner Orgel oder anderer Instrumenten brauchet, sondern die Stücke nur hersinget.“ Nun, klingt einfach, ist es aber nicht. Das Stimmquintett bietet uns ein erstaunlich professionell, vielfältiges Repertoire aus Jazz, Swing, Latin und Pop dar, welches höchste musikalische Ansprüche erfüllt. Sie selbst erklären es folgendermaßen: „Sie tauchen hinab in geheimnisvolle Tiefen und schwingen sich auf in kristallklare Höhen, sie tanzen in übermütigen Beats durch die Takte oder galoppieren auf jazzigen Rhythmen in die Weite, sie reiben sich in Dissonanzen und verschmelzen in Harmonien, sie wiegen sich und schwelgen, bäumen sich auf und schwinden, erleuchten und verlöschen“. Die Presse schreibt: Dass fünf Stimmen eine solche Vielfalt und Volumen entfalten können, ist unglaublich. An diesem Abend wird uns ein betörender Gesang anlocken und um den Verstand bringen, so dass wir der willenlosen Einnahme verbotener Früchte nichts mehr entgegensetzen können.



Vorschau: Ungelogen jahrelang bin ich hinter ihnen her und nun zu meinem persönlichen Weihnachtswunder geworden. Am 15.12. kommt Matou Noir und verwandelt die Weinerei in eine Tanzkellerhölle. Ihre Musik, die sich nicht wirklich fassen lässt, ist eine Musikjonglage aus Jazz, Ska, Balladen, Hip-Hop, Balkan, Klezmer, Beat, Tango und noch einiges, immer hochprofessionell und einzigartig. Absolute Höchstpunktzahl!

(klar, dieses Konzert wird ohne Bestuhlung auskommen müssen).



In eigener Sache: Liebe Gäste, abgesehen vom jeweiligen Um- und Abbau der Weinerei zehrt mich die ausufernde organisatorische Arbeit, die in einer Veranstaltung steckt, langsam auf. Die meiste Zeit und Energie verbrauche ich für die Reservierungen, Stornierungen, Umbuchungen etc. (100 Mails kommen da jedes Mal locker zusammen), die mir schon schlaflose Nächte bescherten. Ich bin glücklich über jeden von Ihnen, der sich hier in der Weinerei einen schönen Abend machen möchte, und da im Grunde ja 90 % aller Gäste auch immer ihren Sitzplatz erhalten haben, bitte ich Sie nun um Verständnis, dass ich die Zeit lieber in kreativere Dinge als die Sitzplatzreservierung einsetzen möchte. Einfach kommen, Spaß am Wein und an den Künstlern haben und sich Wohlfühlen. Vielen Dank für Ihr Verständnis.